Bielefeld

Bielefeld

Kaum einer Stadt eilt ein derartiger Ruf voraus wie Bielefeld. Seit rund 20 Jahren verbreitet eine Gruppe von Verschwörungstheoretikern die Behauptung, dass es sie gar nicht gebe. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss sich in einer 2012 gehaltenen Ansprache dieser Auffassung an - wenn auch mit dem nötigen Augenzwinkern. Und sogar die offizielle Informationsseite Bielefelds kokettiert mit dem Gerücht über die Nicht-Existenz. Doch die Realität sieht natürlich ganz anders aus:

Gibt's nicht gibt's nicht

Dass Bielefeld sehr wohl existiert, können nicht nur die rund 330.000 Einwohner bezeugen, sondern auch die etwas mehr als 35.000 Studenten, die sich Jahr für Jahr an der hiesigen Universität einschreiben. Als einer der modernsten Hochschulstandorte Deutschlands beherbergt der Bielefelder Campus zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Fakultäten. Weitere Beweise dafür, dass es die Stadt gibt, sind Unternehmen wie Seidensticker, Dr. Oetker, Schüco oder Alcina. Deren Produkte sind nicht nur innerhalb der ostwestfälisch-lippischen Region, sondern im ganzen Land bekannt.

Schon von Weitem zu erkennen

Als deutliches Zeichen seines Daseins thront hoch über Bielefeld die mittelalterliche Sparrenburg. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Stadt und das Umland, durch welches ein Teil des insgesamt 158 Kilometer langen Hermannsweges direkt bis zu den Toren der Festungsanlage führt. Jeden Sommer können Besucher innerhalb der Burgmauern ein farbenprächtiges Spektakel mit Rittern, Gauklern und Handwerkern erleben. Alternativ werden ganzjährig Führungen, Krimi-Diner oder Konzerte angeboten.

Sicht- und Hörbares

Auch unterhalb der Burg ist allerlei los. Die Bielefelder Kultur-Szene umfasst zahlreiche Theaterbühnen, Galerien und Ateliers sowie 15 Museen - von denen die "Kunsthalle" den wohl größten Anziehungspunkt bildet. Neben ihrer bemerkenswerten Architektur besticht sie das internationale Publikum mit vielbeachteten Dauer- und Sonderausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Musikliebhaber kommen im "Bunker Ulmenwall" auf ihre Kosten. Die ehemalige Sanitäts-Einrichtung präsentiert in Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen Bielefelds unterschiedlich ausgerichtete Konzerte.

Mittendrin statt nur dabei

Wer aktiver sein möchte, findet in und um Bielefeld zahlreiche Gelegenheiten zum Klettern, Wandern oder Fahrradfahren. Neben den ausgedehnten Stadtparks und dem unmittelbar angrenzenden Teutoburger Wald lädt auch der so genannte Kesselbrink zu einem Besuch ein. Der hier befindliche Skate-Park gilt als Europas größte innerstädtische Anlage ihrer Art. Sie bietet Board- und Bike-Fahrern viel Raum für spektakuläre Abfahrten, rasante Sprünge oder sonstige sportliche Kunststückchen - und das mitten in der Stadt!

Helfende Hände

Den wohl besten Beweis für seine Existenz liefert Bielefeld als "Europäische Hauptstadt der Diakonie". Der ehrenwerte Titel geht auf die Tätigkeit der Bodelschwingh'schen Stiftungen Bethel zurück, welche sich für die Versorgung und Betreuung bedürftiger Menschen stark machen. Mit ihrer diesbezüglichen Initiative setzt die Stadt seit nunmehr 150 Jahren kontinentale Maßstäbe - und beweist damit, das Dasein auch ganz im Stillen funktioniert.

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