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Ingolstadt - die aufstrebende Stadt in Bayern


Ingolstadts Geschichte ist facettenreich. Die über tausend Jahre alte Stadt an der Donau war Handelsplatz für Wein, Bier und Salz, später Universitätsstandort und Hauptlandesfestung. Nachdem 1949 der Fahrzeugbau in der Stadt angesiedelt worden war, kam vor allem mit der Verlegung des AUDI-Firmensitzes ab Mitte der 1980er Jahre der Aufschwung nach Ingolstadt und die Einwohnerzahlen stiegen rasant. Heute ist Ingolstadt die jüngste und am schnellsten gewachsene Großstadt im Freistaat Bayern.




Die erste Universität Bayerns


Ingolstadt wurde erstmals im Jahre 806 urkundlich erwähnt: im Testament von Karl dem Großen. Wann genau die Ansiedlung zur Stadt geworden ist, lässt sich mangels aussagekräftiger Dokumente nicht feststellen. Als sicher gilt, dass es in der Zeit zwischen 1242 und 1254 gewesen sein muss.

Herzog Ludwig IX. gründete im Jahre 1472 in den Mauern Ingolstadts die erste Universität Bayerns. Durch diesen mit päpstlicher Genehmigung erfolgten Schritt kamen rund 600 Universitätsangehörige in die Stadt, was zu einer für damalige Verhältnisse nicht unbedeutenden Wirtschaftsstärkung führte. Daneben entwickelte sich ein regionales Handelszentrum, welches Ingolstadts finanzieller Lage ebenfalls außerordentlich zuträglich war.

Mit der Verkündung durch den bayerischen Herzog Wilhelm im Ingolstädter Neuen Schloss wurde im Jahre 1516 mit dem bayerischen Reinheitsgebot für Bier die allererste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Neuzeit in Kraft gesetzt.




Festungszeit und Weltkriege


Ab 1537 war die Stadt an der Donau bayerische Landesfestung. Dieser Zustand hielt - von einer kurzen Unterbrechung abgesehen - 400 Jahre lang an. In den 1860er Jahren lebten hier etwa doppelt so viele Soldaten wie Einwohner - ein Zeichen für die hohe Bedeutung des Militärs in der Stadt. Auch städtebauliche und wirtschaftliche Entscheidungen wurden von der Armeeführung beeinflusst. So gab es beispielsweise ab 1867 einen Eisenbahnanschluss und es wurde eine Geschützgießerei eröffnet. Während des Ersten Weltkriegs war Ingolstadt Kriegsgefangenenlager. Zu dieser Zeit lebten über 40.000 Soldaten in der Stadt.

Während des Zweiten Weltkrieges war Ingolstadt Garnisonsstadt. Zudem befanden sich hier einige Rüstungsbetriebe. Trotz dieser Tatsache gab es bis zum Januar 1945 keine Luftangriffe. Erst in den letzten Kriegsmonaten erfolgten mehrfache Bombardements, die zum Teil erhebliche Zerstörungen zur Folge hatten. Am 26. April 1945 wurde die Stadt von amerikanischen Truppen besetzt.


Nach Kriegsende erhöhte sich die Einwohnerzahl Ingolstadts recht schnell, was vor allem am Zustrom von Vertriebenen sowie dem wirtschaftlichen Aufschwung im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau lag. Nachdem bereits im Jahre 1949 mit der Produktion von DKW-Lastkraftwagen und der Wiedereröffnung zahlreicher Industriebetriebe die Zahl der Arbeitsplätze deutlich angestiegen war, erfolgte bis in die Gegenwart ein hohes Wachstum. Mittlerweile leben knapp 132.000 Menschen in der Stadt, die seit 1989 erneut auch Universitätsstandort ist.




Historisches Stadtzentrum und Audi-Forum


Heute ist Ingolstadt ein lebendiger und sehenswerter Ort. Hier fügen sich Tradition und Moderne hervorragend aneinander. Im Stadtzentrum finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Neue Schloss oder die Franziskanerkirche, in welcher 100 Grabmale berühmter Ingolstädter Persönlichkeiten untergebracht sind.

Autofans können sich im Ingolstädter Audi-Forum umschauen und während einer Werksführung der Herstellung verschiedener Fahrzeugmodelle beiwohnen. Und im Klenzepark schließlich, dem beeindruckenden Freilichtmuseum für deutsche Festungsarchitektur lassen sich imposante Türme, Tore und Mauern aus der Zeit bestaunen, als die Donaustadt noch Landesfestung war.

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