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Hildesheim - eine niedersächsische Stadt mit langer Geschichte


Die niedersächsische Stadt Hildesheim, im Südosten der rund 30 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Hannover gelegen, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Einst als Bischofssitz gegründet, entwickelte sich die Siedlung am Flüsschen Innerste über die Jahrhunderte zu einer Großstadt mit vielen Kirchen und Klöstern. In der Gegenwart ist die Stadt deutlich geprägt vom Spannungsfeld zwischen der Architektur des Mittelalters und der Phase des Wiederaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.




Schon früh eine unabhängige Stadt


Im Jahre 815 erfolgte auf dem Gebiet der heutigen Stadt durch Kaiser Ludwig den Frommen die Gründung eines Bistums. Historiker gehen davon aus, dass sich wohl bereits zu Beginn des 10. Jahrhunderts im Bereich der späteren St. Andreas-Pfarrkirche, welche im Jahr 1038 erstmals urkundlich erwähnt wurde, eine stadtähnliche Siedlung bildete.

Obwohl die Hildesheimer bereits seit 1217 über ein Rathaus verfügten, erhielt die Stadt erst im Jahr 1249 das Stadtrechtsprivileg. Ein halbes Jahrhundert später bestand weitestgehende Unabhängigkeit vom bischöflichen Landesherrn; die Stadt war nun in der Lage, eigene Rechtsvorschriften zu erlassen. Verschiedene Versuche, die Unabhängigkeit wieder einzuschränken, schlugen allesamt fehl.

1528 wurde der Status der Stadt mit der Verleihung des Stadtwappens durch Kaiser Karl V. bekräftigt. Leider kam es infolge des Dreißigjährigen Krieges und der Gegenreformation im 17. Jahrhundert zu einem schweren wirtschaftlichen Einbruch sowie dem Verlust der städtischen Eigenständigkeit.




Wirtschaftliches Wachstum ab dem 19. Jahrhundert


Erst im 19. Jahrhundert verzeichnete das nun zu Preußen gehörende Hildesheim wieder wirtschaftliches Wachstum. Insbesondere durch den Anschluss an die Eisenbahn und den damit verbundenen Bau des Hauptbahnhofes kam es zu einer Verbesserung der Infrastruktur und nach und nach auch zur Ansiedlung einzelner Industriebetriebe.

Obwohl der Erste Weltkrieg sowie die nachfolgende Weltwirtschaftskrise auch an Hildesheim nicht spurlos vorbeigingen, erholte sich die Stadt recht schnell. Auch während des Zweiten Weltkrieges sah es für die Hildesheimer anfangs nicht allzu dramatisch aus: Die Stadt blieb vor Luftangriffen zunächst verschont. Leider blieb dieser Zustand nicht bis zum Kriegsende erhalten. So sorgten zwei schwere Bombenangriffe Anfang 1945 für eine Zerstörung der gesamten Innenstadt. Mit rund 40 Prozent verlorenem Wohnraum gehörte Hildesheim beim Zusammenbruch des Dritten Reiches zu den am stärksten zerstörten Städten Niedersachsens.

Im Laufe der 1950er Jahre erfolgte ein Wiederaufbau der Innenstadt, einschließlich des Rathauses, des Doms sowie der Michaelis- und der Andreaskirche. Nach langer Rekonstruktion ist seit 1989 endlich auch wieder der historische Marktplatz in alter Schönheit zu bewundern.




Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen


Neben dem historischen Marktplatz gehören vor allem der im Jahre 1985 zum UNESCO-Welterbe ernannte Hildesheimer Dom sowie die Michaeliskirche mit ihrem imposanten Deckengemälde aus dem 13. Jahrhundert zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch das Roemer- und Pelizaeusmuseum ist interessant. Ausgestellt sind hier besondere kulturgeschichtliche Kostbarkeiten von Weltrang. Ferner ist das Stadtmuseum mit vielen historischen Stücken und Informationen ein lohnenswertes Ziel bei einem Rundgang durch Hildesheim.

Neben den Sehenswürdigkeiten der Stadt sind auch verschiedene Feste und Veranstaltungen einen Besuch wert. So laden beispielsweise Winzer, Weinhändler und Gastwirte jedes Jahr zum traditionellen Weinfest ein. Auf dem Marktplatz gibt es an fünf Tagen im Jahr vor der historischen Altstadtkulisse viele kulinarische Köstlichkeiten und ein musikalisches Bühnenprogramm.

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