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Halle (Saale) - Stadt des Salzes und der Wissenschaft

Halle an der Saale, eine kreisfreie Großstadt im Süden Sachsen-Anhalts, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Erstmals erwähnt wurde dieser Ort im Chronicon Moissiacense im Jahr 806. Archäologische Funde deuten jedoch darauf hin, dass die Region bereits in der Bronzezeit und in der frühen Eisenzeit besiedelt war.

Halle und das Salz

Die für die Saalestadt typische Salzgewinnung aus Sole lässt sich anhand von Brunnenresten und Briquetagen bis circa 2000 v. Chr. zurückverfolgen. Bis ins Mittelalter gewannen keltische, slawische und germanische Stämme das weiße Gold aus salzhaltigem Oberflächenwasser. Urkundlich belegt sind vier Brunnen, aus denen seit Mitte des 13. Jahrhunderts Solewasser gepumpt wurde. Diese Sole trugen Salzarbeiter, ab dem 17. Jahrhundert auch Halloren genannt, in schweren Kübeln zu kleinen Siedehäusern und schütteten es dort in große Pfannen. Das Wasser verdunstete über dem Feuer und das zurückgebliebene Salz wurde in Weidekörben getrocknet. Salzgewinnung und Salzhandel prägten die soziale und wirtschaftliche Struktur der Stadt bis in das 18. Jahrhundert hinein.

Entwicklung zur Handelsstadt

Die Salzstadt gehörte im Mittelalter zu den wichtigsten Handelszentren des römisch-deutschen Kaiserreiches. Bischof Otto von Bamberg erwarb beispielsweise in Halle die Geschenke und Tuche für seinen Missionszug nach Pommern im Jahr 1128. Zur gleichen Zeit erhielt der Ort eine neue, eindrucksvolle Verteidigungsanlage, die noch im 19. Jahrhundert das Stadtbild prägte. Eine von sechs gewaltigen Torburgen und vierzig Mauertürmen unterbrochene Mauer mit Wehrgang schützte damals die Einwohner. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das von der Mauer umschlossene Stadtgebiet mit stattlichen Wohnhäusern, kommunalen Gebäuden, Klöstern und Kirchen, aber auch mit ärmlichen Hütten bebaut. Die Vergangenheit spiegelt sich noch immer im bis heute erkennbaren Ringstraßensystem wider.

Universitätsstadt Halle

Durch die starke Bevölkerungszunahme im 16. Jahrhundert genügte die bereits vorhandene Ritterakademie schon bald nicht mehr den Bedürfnissen der aufstrebenden Stadt. Ernsthafte Anstrengungen, einen wissenschaftlichen Lehrbetrieb zu errichten, wurden ab 1690/91 unternommen. Obwohl sich die Höfe von Dresden und Wien gegen die Pläne sperrten, weihte Kaiser Leopold I. am 1. Juli 1694 die Alma Mater Hallensis ein. Aufgrund der Disputationen renommierter Professoren und der hohen Qualität der Vorlesungen wurde die Universität zu einem Zentrum der deutschen Frühaufklärung. Das erste deutsche Universitätsklinikum eröffnete Johann Juncker 1717 an den 1698 gegründeten Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Sehenswürdigkeiten aus Stein

Noch heute zeugen zahlreiche historische Bauwerke von der wechselvollen Stadtgeschichte. Zu den ältesten Zeitzeugen zählt die Burg Giebichenstein, die erstmals 961 urkundlich erwähnt wurde. Inzwischen beherbergt das Jahrhunderte alte Gemäuer eine renommierte Kunsthochschule. Am Markt wartet die Kirche "Unser Lieben Frauen", einer der wichtigsten spätgotischen Bauten Mitteldeutschlands, auf Besucher. Nur wenige Minuten entfernt präsentiert die im 15. Jahrhundert erbaute Moritzburg ihre Schätze. Ebenso interessant ist das Landesmuseum für Vorgeschichte, eines der bedeutendsten archäologischen Museen in Mitteleuropa.

Grüne Oasen

Naturfreunden hat die Stadt ebenfalls einiges zu bieten. Im Norden der Stadt, auf dem Reilsberg, lädt der Zoologische Garten Halle mit fast 2000 Tieren in circa 300 Arten zu einer Stippvisite ein. Das Landschafts-Schutzgebiet Dölauer Heide lässt sich über ein gut ausgebautes Fuß-, Rad- und Reitwegenetz erkunden. Weitere lohnenswerte Ausflugsziele sind die Peißnitzinsel, das Landschaftsschutzgebiet Saaletal, die Galgenberge und diverse innerstädtische Parkanlagen.

 

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