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Essen


Die Stadt Essen ist untrennbar verbunden mit der Montanindustrie, Stahl und Kohle, mit Namen wie Krupp und Karstadt, aber auch in jüngerer Zeit mit dem Titel "Kulturhauptstadt Europas". Was hat es aber mit dem Stadtnamen auf sich? Wer die Hintergründe nicht kennt, wird sich als Erstes fragen, ob die Bezeichnung wohl mit der menschlichen Nahrungsaufnahme zu tun hat oder nicht. Hat sie nicht, auch nicht mit Begriff "Esse" für Schornstein. Die ersten schriftlichen Erwähnungen sprechen von "Astnide", das sich über "Assinda" und "Esnede" zum heutigen Namen entwickelt hat. Die Bedeutung ist nicht endgültig geklärt, entweder steht der Name für eine Gegend mit vielen Eschenbäumen oder für eine "Region im Osten".

Funde aus der so genannten Saale-Kaltzeit und der Altsteinzeit belegen, dass die Region schon in der Vorgeschichte besiedelt war. Schriftliche Zeugnisse gibt es seit etwa 800. In dieser Zeit wurde das Kloster Werden durch Liudger gegründet. 845 entstand auf Initiative einer Adelsfamilie das berühmte Stift, sieben Jahre später die erste Schule, die dem Stift angeschlossen war. Im 14. Jahrhundert bekam Essen den Status einer freien Reichsstadt und galt bereits im späten Mittelalter als Waffenschmiede.

Die alteingesessene Familie Krupp war einer der wichtigsten Motoren der Industrialisierung. Ihre erste Gussstahlfabrik entstand im Jahr 1811. Dank der genialen Erfindungen von Alfred Krupp stieg das Unternehmen zu einem Weltmarktführer in seiner Branche auf und die Stadt zu einen wichtigen Standort für die Kohle- und Stahlproduktion. Von der industriellen Hochphase zeugen heute noch viele Denkmäler, Zechen, Fabrikhallen, Koksereien etc. Die Zeche Zollverein beispielsweise gehört seit Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe, ist aber nur eins von weltbekannten Monumenten, die an Schwerindustrie und gleichzeitig Industriekultur Essens erinnern. Wie das gesamte Ruhrgebiet, hat auch Essen einen gewaltigen Strukturwandel hinter sich. Dienstleistungen, Handel und Verwaltungseinrichtungen prägen die Wirtschaft, die klassischen Industrien sind modernen Produktionsunternehmen gewichen.

Wo nahezu 570.000 Menschen leben, blüht in der Regel auch die Kultur. Herausragende Beispiele in Essens Zentrum sind beispielsweise das Museum Folkwang mit einer weltbekannten Sammulng moderner Kunst, das berühmte und eigenwillig gestaltete Opernhaus des Architekten Alvar Aalto sowie das Essener Münster mit der ältesten Madonnenfigur des christlich geprägten Abendlandes. Im Jahr 2010 trug Essen den Titel der Kulturhauptstadt Europas, stellvertretend für das ganze Ruhrgebiet, und erlebte ein glanzvolles Jahr mit vielen kulturellen Höhepunkten.

Essen ist heute eine moderne und sehr lebenswerte Stadt, nicht zuletzt für Familien. Das Statistische Bundesamt hat festgestellt, dass es die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen und die drittgrünste in der gesamten Bundesrepublik ist - viel Platz für Erholung und Entspannung innerhalb der City. Für die Freizeitgestaltung von großer Bedeutung ist auch der im Süden gelegene, künstlich aufgestaute Baldeneysee. Im Sommer verkehren Ausflugsschiffe der Weißen Flotte auf dem See, und Wassersportler finden hier viele Möglichkeiten, ihren Leidenschaften zu frönen. Vom alten, schmutzigen Image der Stahl- und Kohlestadt sind in der Gegenwart nur noch die Denkmäler der Industriekultur erhalten.

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