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Chemnitz - Sachsens Wirtschaftszentrum


Nach Leipzig und Dresden ist Chemnitz die drittgrößte Stadt Sachsens. Am Nordrand des Erzgebirges hat sich die nach dem Chemnitzfluss benannte Ansiedlung seit dem Ende des 18. Jahrhunderts zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort der Region entwickelt. Vor allem im Maschinen- und Anlagenbau spielt die Stadt seither eine wichtige Rolle. Heute leben in Chemnitz rund 242.000 Einwohner.



Die Wiege der sächsischen Industrie


Historiker nennen als Geburtsstunde von Chemnitz die im Jahre 1170 erfolgte Gründung einer stadtähnlichen Siedlung durch Friedrich I. (Barbarossa), den Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Schnell entwickelte die Stadt eine Zentralstellung im Textilhandel und der Textilproduktion. Hierzu trug nicht zuletzt das sogenannte Bleichprivileg bei, welches der Markgraf von Meißen 1357 der Stadt verlieh.

Ab dem Jahr 1531 war der bekannte Mineraloge und Arzt Georgius Agricola in der Stadt tätig und hatte zeitweise sogar das Bürgermeisteramt inne.

Etwa um 1800 entwickelte sich Chemnitz zu einem der bedeutendsten Industriezentren Sachsens. Mit dem Bau der Eisenbahnverbindung nach Riesa (Eröffnung 1852) wurde ein halbes Jahrhundert später eine hervorragende Anbindung an entferntere Orte ermöglicht, was den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt weiter beförderte. Ab 1880 bekamen die Chemnitzer sogar eine eigene Pferdebahn - eine erhebliche Verbesserung auch des innerstädtischen Verkehrs.

Unterdessen prägten viele neue Fabriken und Fertigungsstätten das Stadtbild. Es entwickelte sich ein nationales Zentrum des Maschinenbaus sowie der Produktion von Textilien. Erzeugnisse aus der Stadt waren weltweit gefragt und beliebt.



Wirtschaftlicher Niedergang und Neustart


In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg mussten aufgrund der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung viele Chemnitzer Unternehmen schließen; es folgte eine große Arbeitslosenwelle. Dieser Zustand änderte sich erst, als die Auto-Union im Jahr 1936 ihren Firmensitz nach Chemnitz verlegte und die Stadt einen Autobahnanschluss erhielt. Auch begannen Chemnitzer Betriebe mit der Rüstungsproduktion, was zwischen 1940 und 1945 zu schweren Luftangriffen führte.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann eine völlige Neukonzipierung der Stadt; viele Wohngebiete wurden gebaut, während das Zentrum kaum instandgesetzt wurde. Anlässlich des
"Karl-Marx Jahres" 1953 erfolgte auf Beschluss der DDR-Parteispitze eine Umbenennung von Chemnitz in Karl-Marx-Stadt. Der damalige Ministerpräsident der DDR, Otto Grotewohl nahm diese Umbenennung höchstpersönlich vor. In den Folgejahren wurde die Stadt erneut zu einem Zentrum des Maschinenbaus.

Mit dem Zusammenbruch der DDR im Herbst 1989 und der Wiedervereinigung ein Jahr später setzte ein Wandel der ehemals staatlichen Strukturen hin zu einem leistungsfähigen Wirtschaftsstandort ein. So prägen heute mehr als 100 mittelständische Unternehmen das wirtschaftliche Leben der Stadt, die seit 1990 wieder ihren ursprünglichen Namen trägt. Zudem wurde in den letzten Jahren intensiv an der Verschönerung des Stadtbildes und der Schaffung neuer, komfortabler Wohnflächen gearbeitet.



Sehenswürdigkeiten in der Stadt


Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört ohne Frage das Alte Rathaus. Es wurde im 15. Jahrhundert eröffnet und ist im Laufe der Zeit vielfach um- und ausgebaut worden. Am Fuße des Rathausturmes kann ein beeindruckendes Renaissanceportal bewundert werden. Ebenfalls einen Besuch wert ist das ehemalige Kaufhaus Schocken, welches in den Jahren 1929/30 nach Entwürfen des bekannten Architekten Erich Mendelsohn errichtet wurde. Das Gebäude besticht durch seine besondere, konvex gekrümmte Form. Es beherbergt heute das Staatliche Museum für Archäologie. Und für Eisenbahnfans und Kinder schließlich hat die Stadt auch eine Besonderheit zu bieten: Die 1954 eingeweihte Parkeisenbahn. Auf einem Rundkurs mit einer Streckenlänge von 2,3 Kilometern rollen die Loks und Wagen durch den Küchwald.

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