Versicherungsrecht

Das Versicherungsrecht schafft den gesetzlichen Rahmen sowohl für die Tätigkeit von Versicherungsunternehmen als auch für die geschäftlichen Beziehungen zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherten. Im Mittelpunkt der Regelungen stehen der Abschluss eines Versicherungsvertrags und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für beide Parteien.

Das Versicherungsvertragsgesetz beinhaltet neben Auflagen und Vorschriften für alle Versicherungszweige Regelungen für die wichtigsten von ihnen (Lebensversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Schadensversicherung).

Die Neufassung des Versicherungsvertragsgesetzes im Jahr 2008 brachte wesentliche Änderungen hinsichtlich des Schutzes von Versicherungsnehmer. Das Schutzbedürfnis ist für Verbraucher beträchtlich gewachsen, weil die Versicherungsverträge und die darin enthaltenen Bedingungen für die meisten Verbraucher intransparent sind. Informationspflicht und Offenlegungspflicht sind für die Versicherer strenger geworden, Versicherte müssen nur noch schriftlich gestellte Fragen beantworten und sie haben ein bedingungsloses Widerrufsrecht. Auch einzelne Konditionen bei Lebensversicherungen und privaten Krankenversicherungen wurden zugunsten der Versicherten modifiziert.

Bei Unstimmigkeiten und Konflikten mit Versicherungen ist es dennoch weiterhin empfehlenswert, von Rechtsanwälten mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Versicherungsrecht unterstützt zu werden.

Artikel im Bereich Versicherungsrecht

Bei Kinderwunsch verweisen die Versicherer oft auf den Partnerversicherer, ohne das dies rechtlich zutreffend ist. Dem Versicherer sollte dann aber die Erstattungsfähigkeit auch der Partnerbehandlungskosten entgegengehalten werden.

Zunehmend ist zu beobachten, dass Privatkrankenversicherer (PKV) bei Kinderwunschbehandlungen mittels IVF oder IVF/ICSI mit Hinweis auf die Belastung der Versichertengemeinschaft weitere Kostenerstattung solcher Behandlungen über den dritten Versuch hinaus ablehnen. Das ist rechtlich falsch.

Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, fragen Sie sich vermutlich auch, ob diese die Kosten eines Rechtsstreits um einen Ki-Ta-Platz übernimmt. Die juristische Antwort lautet wie so oft: „es kommt darauf an“. Die eindeutige Antwort ergibt sich aus Ihren Versicherungsbedingungen

Gemäß § 40 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) steht dem Versicherungsnehmer ein Kündigungsrecht zu, wenn der Versicherer die Versicherungsprämie erhöht, ohne dass sich der Umfang des Versicherungsschutzes ändert.

Neues rechtskräftiges Urteil zwingt nun auch die Allianz-Lebensversicherung zu Rückzahlungen an Ihre Versicherungsnehmer

Die Fahrerschutzversicherung ist ein neues Produkt der Versicherungswirtschaft. Sie ist im Ergebnis eine Vollkaskoversicherung für den Fahrer, der bislang bei selbst verschuldeten oder teilverschuldeten Unfällen nur unzureichend geschützt war. Aber die Probleme stecken wie oft im Detail.

Gemäß § 19 Abs. 1 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) hat ein Versicherungsnehmer den Versicherer bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung über ihm bekannte erhebliche Gefahrumstände zu informieren.

Hohe Verbindlichkeiten des Versicherungsnehmers trotz einer Kündigung des Lebensversicherungsvertrags - wie geht das?

Ich darf darauf hinweisen, dass die von mir vorgestellte (rechtskräftige) Entscheidung des Landgerichts Hamburg vom 29. 04. 2011 - 322 0 53/09 - nunmehr in der Fachzeitschrift r + s (= Recht und Schaden) 2011, 329 veröffentlicht worden ist.   H. Kowalski, Hamburg, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht  - Lehrbeauftragter Hochschule Wismar -

Frühzeitig begangene Fehler sind hinterher oftmals nicht mehr zu korrigieren und führen nicht selten zum Totalverlust des Anspruchs.

Welche versicherungsrechtlichen Konsequenzen können nach einem Wohnungsbrand zwischen der Gebäudefeuerversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung des Wohnungsmieters entstehen?

Personen, die bisher bei einer privaten Krankenversicherungs versichert waren und kraft Gesetz gesetzlich krankenversichert werden, müssen ihre private Krankenversicherung kündigen. Andernfalls laufen sie Gefahr in eine Kostenfalle zu laufen, in der sie sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherungsbeiträge abführen müssen.

Weitgehend unbemerkt hat sich die Rechtslage im Bereich der Privaten Krankenversicherungen erneut fundamental geändert. Neben zahlreichen anderen Bereichen betrifft dies vor allem die Frage der Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse, bzw. die Möglichkeit des Wechsels zu einer Privaten Krankenversicherung. Vieles ist nach wie vor unklar ...

Das Amtsgericht Hannover entschied in seinem Urteil vom 08.02.2010, Az 547 C 4343/09, dass die Teilkaskoversicherung beim Entwenden eines fest eingebauten Navigationssystems dieses zum Neupreis ersetzen muss. Insbesondere sei der Kauf eines gebrauchten Ersatzgeräts dem Geschädigten „nicht zumutbar“ und ein Abzug „Neu für alt“ sei auch nicht statthaft.

Die eigene Arbeitskraft ist eines der wertvollsten Güter, deren Verlust für den Menschen oft existenzbedrohend ! Das Findes eines guten Versicherungsschutzes durch einen ausgewiesenen Experten sollte man sich in diesem Fall gutes Geld kosten lassen !

Der Organisationsablauf unserer Kanzleien ist zertifiziert z.B. durch

TÜV Rheinland - nach CERT ISO 9001
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