Zivilrecht / Reiserecht

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Entschädigung nach Art. 7 der Fluggastrechteverordnung bei verpasstem Anschlussflug wegen Verspätung des Zubringerfluges. EuGH und BGH stärken Rechte der Flugreisenden bei Flugverspätung

Gutscheine sind beliebte Geschenke. Wer freut sich nicht über eine Übernachtung im gehobenen Hotel, verbunden mit einem festlichen Menu, vielleicht sogar im Sternerestaurant? Bei der Einlösung von Gutscheinen kommt es trotzdem immer wieder zu Problemen, die schlimmstenfalls sogar vor Gericht landen. Dann ist die Freude meist dahin. Meist sind es die Gastronomen und Hotelbetreiber, die auf den Kosten sitzenbleiben.

Kaum ist der erst Lärm um die Datenschutzgrundverordnung verhallt, folgt auch schon der nächste Streich: seit dem 1. Juli 2018 gilt die Pauschalreiserichtlinie. In Deutschland finden sich die entsprechenden Regelungen dann in den §§ 651a bis 651y BGB. Schon während des Entstehungsprozesses hat die Novelle sehr viel Unsicherheit im Gastgewerbe verursacht. Hinter den teils ungewohnten Begrifflichkeiten behalten dennoch viele rechtliche Bewertungen ihre Gültigkeit. Die gröbsten Fallstricke für die Hotellerie konnten abgewendet werden; so ist nicht jede Hotelzimmerbuchung gleich ein Fall für das Pauschalreiserecht, es müssen schon wesentliche Faktoren hinzutreten. Einfacher wird das...

Verspätung u.ä. - Fluggäste haben ein Recht auf Entschädigung Von Rechtsanwalt Uwe-Carsten Glatz und Rechtsreferendarin Sandra Kiepels Fluggäste haben umfassende Rechte – aber nur jeder zehnte Passagier fordert, die ihm zustehende Entschädigung, insbesondere bei Flugannullierung, Flugverspätungen, oder Überbuchungen ein.

Flugverspätungen oder Annullierungen von Flügen sind ärgerlich. Umso erstaunlicher ist, dass lediglich 10% der von einer Verspätung oder Annullierung betroffenen Fluggäste ihr Recht auf Entschädigung geltend machen und wiederum nur gut die Hälfte, also 5%, dieses Recht auch durchsetzen.

Der Urlaub ist ruiniert – Was tun? - Reisemängel und das nötige Verhalten Häufig finden sich Urlauber in der unangenehmen Situation, dass der langersehnte Urlaub mit allermöglichen Problemen belastet ist und die verdiente Entspannung schwierig oder sogar unmöglich macht. Unsaubere Hotelzimmer, Ungeziefer, schlechtes Essen und Lärm in der Nacht bis hin zum noch ungebauten Hotel bei der Ankunft. Das Recht kennt hier viele Möglichkeiten für den Urlauber, Verbesserung oder Entschädigung zu fordern. Dazu müssen aber bestimmte Dinge getan werden: 1. Meldung des Mangels Finden Sie sich in der Situation, dass ein Problem bei der Reise...

… manchmal aber nicht. Grundsätzlich gilt für Ansprüche wegen Reisemängeln ein zweijährige Verjährungsfrist, welche mit dem Tag zu laufen beginnt, an dem die Reise endet bzw. enden sollte. Viele Reiseveranstalter haben jedoch in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) die Verjährungsfrist auf ein Jahr verkürzt. Ganz so einfach, wie es sich viele Reiseveranstalter wünschen, lassen sich die Kundenrechte jedoch nicht beschneiden. Druckt ein Reiseveranstalter seine AGB in seinem Katalog ab, so werden diese auch dann nicht Bestandteil des Reisevertrages, wenn der Kunde den Katalog im Reisebüro bei der Buchung einsehen konnte. Dies hat nunmehr der Bundesgerichtshof...

Zertifizierung der Organisationsabläufe

TÜV Rheinland - nach CERT ISO 9001
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