Verwaltungsrecht / Handwerksrecht

Das Handwerk als Berufsstand wird in Deutschland durch die 1953 erlassene Handwerksordnung geschützt, geregelt und gefördert. Die Vorschriften der Handwerksordnung regeln den Zugang zum Beruf, die Aus- und Fortbildung, den Nachweis der Befähigung (Meisterprüfung) sowie die Aufsicht und die berufsständischen Organisationen (Innungen, Handwerkskammer).

Handwerkliche Tätigkeiten sind teilweise zulassungspflichtig und teilweise frei zugänglich. Handwerksberufe, die innerhalb kurzer Zeit erlernt werden können, sind von der Zulassung und auch von dem Ablegen einer Meisterprüfung befreit. Seit der Reform der Handwerksordnung sind die Eintragung in die Handwerksrolle und die Meisterprüfung für die Führung eines Handwerksbetriebs nur dann notwendig, wenn es sich dabei um ein zulassungspflichtiges Handwerk handelt.

Die Handwerkskammern sind Körperschaften, die die Interessenvertretung des Handwerks wahrnehmen. Sie sind der Rechtsform nach Körperschaften des öffentlichen Rechts und zuständig für die Belange des Handwerks, die sie im Rahmen ihrer Selbstverwaltung regeln. Die Mitgliedschaft ist für Handwerksbetriebe verpflichtend.

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