Verwaltungsrecht / Denkmalschutzrecht

Denkmäler gehören zum kulturellen Erbe eines Landes und sind daher schutzwürdig. Diesem Umstand wird das Denkmalrecht gerecht, indem es dafür sorgt, dass als Denkmal geltende Kulturgüter und das Naturerbe in gutem Zustand erhalten und weder zerstört noch verfälscht oder beschädigt werden. Schutz und Pflege von Denkmälern ist Ländersache, auch die Gesetzgebungskompetenz für Denkmalschutz liegt bei den Bundesländern. Die gesetzlichen Vorschriften und Maßnahmen beziehen sich auf die in den Denkmallisten geführten Denkmäler. Der Vollzug ist Aufgabe der Denkmalbehörden.

Denkmalschutz steht häufig in Konflikt mit privaten oder öffentlichen Interessen. Eigentümer unter Denkmalschutz stehender Bauten sehen sich häufig in ihren Eigentumsrechten beschränkt, weil sie zum Erhalt eines Gebäudes verpflichtet sind, das sie nicht erhalten möchten oder dessen Unterhalt mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist. Auch Denkmäler im öffentlichen Raum können mit den Interessen der Anwohner kollidieren, zum Beispiel wenn Kopfsteinpflaster das Befahren durch Fahrräder oder Rollstühle erschweren.

Investitionen in denkmalgeschützte Bauten werden in der Regel steuerlich bevorzugt behandelt. Auf Baurecht spezialisierte Anwälte, die sich mit den Regelungen des Denkmalschutzes gut auskennen, können Eigentümer von denkmalgeschützten Bauten zu ihrem Vorteil beraten und vertreten.

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