Verkehrsrecht

Das Verkehrsrecht bezieht sich auf sämtliche Arten von Fortbewegungen mit Hilfe von Transportmitteln, die eine Ortsveränderung von Personen und Sachen herbeiführen. Es gibt zahlreiche Rechtsgebiete, die Normen und und Vorschriften für Transportwege und –mittel enthalten (Straßenverkehrsrecht, Luftfahrtrecht, Wasserverkehrsrecht, Eisenbahnrecht, Seerecht). Die entsprechende Gesetzgebung gehört zum Teil zum öffentlichen Recht und zum Teil zum Privatrecht.

Im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause kommen wir täglich in Berührung mit den Ergebnissen der Arbeit des Gesetzgebers. Wenn wir zu Fuß, auf dem Rad, im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, den Führerschein machen, ein Auto kaufen bzw. verkaufen wollen oder in einen Unfall verwickelt sind, müssen wir uns an zahlreiche Regeln halten. Die gesetzliche Grundlagen finden sich im Straßenverkehrsgesetz, in der Straßenverkehrsordnung, der Straßenverkehrszulassensordnung und der Fahrzeugzulassungsverordnung.

Ob Bußgeld, Punkte in Flensburg, Fahrverbot, Unfall oder Führerscheinentzug: Mit den entsprechenden Paragraphen macht man oft schneller Bekanntschaft als es einem lieb ist. Die Unterstützung durch erfahrene Anwälte oder durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht ist äußerst nützlich auf diesem Gebiet, nicht zuletzt weil die Fristen, insbesondere bei Bußgeldern, sehr knapp gesetzt sind.

Artikel im Bereich Verkehrsrecht

Das Verteilen von „Knöllchen“ ist nicht mehr in erster Linie staatliche Aufgabe. Mittlerweile haben viele private und sogar öffentliche Institutionen (Supermärkte, Krankenhäuser, Schwimmbäder, Theater) die Bewirtschaftung von Parkplätzen auf Privatunternehmen ausgelagert. Kassiert man ein „Knöllchen“ wegen zu langen Parkens oder weil man die Parkuhr nicht gut sichtbar im Auto platziert hat, muss man zahlen. Aber stimmt das wirklich? Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte zu entscheiden, ob der Betreiber eines privaten Parkplatzes vom Halter verlangen kann, dass er ein Knöllchen zahlt – selbst, wenn er das Auto...

Wer auf einem privaten Grundstück unbefugt parkt, kann regelmäßig abgeschleppt werden und muss die Abschleppkosten zahlen.

Bei einem Totalschaden können Sie die Reparatur gegebenenfalls mit Gebrauchtteilen bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes durchführen, auch wenn ansonsten ein Totalschaden eingetreten ist

Bei Nachlieferung eines mangelfreien Fahrzeuges anstelle eines mangelbehafteten Fahrzeuges muss der Käufer, der zugleich Verbraucher ist, keine Nutzungsentschädigung zahlen.

Erforderlich ist danach , dass die Tathandlung einen Bezug zur Funktionalität des Mobiltelefons aufweist.

Landgericht Dresden verschafft mit Urteil vom 15.08.2019 Klarheit über die Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten nach Verkehrsunfällen

Vielfach und auch von Gerichten und Versicherern wird die Auffassung vertreten, dass bei einem Unfall mit Totalschaden ohne Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges eine Nutzungsausfallentschädigung nicht zu zahlen ist.

Lange Zeit wehrte sich die Daimler AG gegen die Rückrufe des Kraftfahrt-Bundesamtes; nun sollen Dieselbesitzer für das Aufspielen des Software-Updates einen Gutschein erhalten.

Es scheint als würde der Rückruf der Mercedes-Sprinter kurz bevor stehen. Doch auch Nutzfahrzeuge anderer Hersteller wurden manipuliert.

Der Rückruf von Audi-Modellen mit der Abgasnorm 4 soll unmittelbar bevorstehen und dabei hat Audi die aktuellen Rückrufe noch nicht abgeschlossen.

Lange Zeit hat Mercedes den Rückrufanordnungen des Kraftfahrt-Bundesamtes widersprochen, doch mittlerweile erhalten Verbraucher vermehrt Post von der Daimler AG.

Berichten zufolge soll VW bei Automatikgetrieben sowohl bei Benzinern als auch Dieseln manipuliert haben.

Radfahrern, die keine Fahrerlaubnis haben, kann das Führen von Fahrrädern verboten werden, wenn Sie nach einer Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad sich weigern, eine medizinisch-psychologische Begutachtung vorzunehmen

Das LG Essen hat einem von SH Rechtsanwälte vertretenen Kläger die Rückabwicklung seines VW-Dieselfahrzeuges zugesprochen; nach dem Software-Update entspräche der Wagen einem Unfallfahrzeug.

Bei einen wirtschaftlichen Totalschaden nach einem Verkehrsunfall verweigern Haftpflichtversicherer des Schädigers dem Geschädigten immer wieder die Erstattung von Restbenzin im Tank. Die Frage, ob Restbenzin in einem Fahrzeugtotalschaden erstattungsfähig ist oder nicht, ist in der Rechtsprechung durchaus umstritten.