Urheber- und Medienrecht / Verlagsrecht

Das Verlagsrecht regelt das urheberrechtliche Nutzungsrecht bezogen auf die Veröffentlichung und Verbreitung eines literarischen Werks oder eines Werks der Tonkunst. Inhaber dieses Rechts ist zunächst der Urheber, der es zwecks Veröffentlichung seines Werks üblicherweise an einen Verlag überträgt. Die Rechte an einer elektronischen Speicherung und Veröffentlichung sind durch das Verlagsrecht nicht gedeckt.

Die gesetzliche Grundlage des Verlagsrechts ist das Verlagsgesetz. Der Anwendungsbereich des Verlagsrechts ist der Verlagsvertrag, der zwischen Urheber oder Lizenznehmer (von Nutzungsrechten) auf der einen und dem Verlag auf der anderen Seite abgeschlossen wird. Im Vertrag werden üblicherweise nicht nur das Verlagsrecht sondern andere Nutzungsrecht-Varianten mit übertragen, um eine Veröffentlichung zum Beispiel als Hörbuch oder im Rahmen einer Theateraufführung zu ermöglichen, wenn diese Arten der Veröffentlichung gewünscht oder geplant sind.

Da der Verlagsvertrag auch vom Verlagsgesetz abweichende oder über es hinausgehende Vereinbarungen enthalten darf, wird das Gesetz nur dann buchstabengetreu angewendet, wenn die Parteien keinen Vertrag abgeschlossen haben oder der Vertrag über einzelne Details keine Vereinbarungen enthält.

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