Strafrecht

Die zum Strafrecht zu zählenden Rechtsnormen definieren verbotene Handlungen und Vorgehensweisen und die Strafen, die bei Zuwiderhandlung bzw. Verletzung dieser Normen fällig sind. Auf diese Weise schützt der Gesetzgeber Rechtsgüter wie Leben, Gemeinschaftswerte und persönliche Werte gegen schuldhaft begangenes Unrecht. Die wichtigsten Gesetze stehen im Strafgesetzbuch.

Das materielle Strafrecht beschreibt Tatbestände, die Handlungen oder auch deren Unterlassung sein können sowie deren Strafe, während das formelle Strafrecht, vor allem das Strafverfahrensrecht, die Art und Weise der Durchsetzung von Strafen näher definiert.

Im Zuge von Ermittlungen oder im Strafverfahren sorgen Rechtsanwälte in ihrer Funktion als Strafverteidiger für Fairness und Rechtmäßigkeit. Im Falle eines Falles sollte der Kontakt zum Anwalt oder zur Anwältin mit dem Spezialgebiet Strafrecht so früh wie möglich aufgenommen werden. Ohne anwältliche Begleitung sollten der Polizei gegenüber keine Aussagen gemacht werden. Anwälte für Strafrecht sind nicht nur als Strafverteidiger tätig. Die präventive Beratung kompetenter Fachanwälte für Strafrecht kann sich zum Beispiel im Wirtschaftsleben als sehr vorteilhaft erweisen.

Artikel im Bereich Strafrecht

Ein Fahrradfahrer wurde wegen der Beleidigungen und der Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad angeklagt. Vor Gericht gab er an, dass er auf der Wies'n gewesen sei und sich an nichts erinnern könne. Die Polizeibeamten sagten als Zeugen aus, dass er bei der Kontrolle sich hinsetzen musste und etwas vor sich hin gelallt habe. Dabei beleidigte er die Beamten mit den Worten "Woast, was i Hanswurschtn sag, i zahl euch zwei Deppen. Er sei hierbei gewankt und geschwankt. Das Amtsgericht München stellt in seinem Urteil fest, dass sich der Angeklagte zwar ganz knapp unter dem Bereich von 1,6 Promille, also der Grenze für die absolute Fahruntauglichkeit bei Fahrradfahrern,...

Der heute 29 Jahre alte Betroffene nutzte bei einer Fahrt in Hamm im September 2014 mit seinem Pkw verbotswidrig sein Handy. Für diesen Verstoß belegte ihn das Amtsgericht Hamm mit einer Geldbuße von 100 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot. Bereits im Januar 2012 und im März 2014 hatte der Betroffene so genannte "Handyverstöße" begangen, die mit Bußgeldern geahndet worden waren. In der Zeit zwischen diesen beiden Taten überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts in 2 Fällen um jeweils 22 km/h. Die beiden Geschwindigkeitsverstöße wurden ebenfalls mit Bußgeldern...

Auch mehrere "kleinere" geahndete Verkehrsverstöße können zur Verhängung eines Fahrverbots führen!

Ein Fahrzeug ohne E-Motor darf trotz anderslautender Beschilderung auf Parkplätzen mit Ladevorrichtungen für Elektrofahrzeuge geparkt werden.

Opfer einer Straftat haben in den letzten Jahren immer mehr Rechte im Strafverfahren erhalten. Bis Mitte der 1980er Jahre war das Opfer einer Straftat bloßer Zeuge. Der Beobachter eines Verkehrsunfalles stand also dem Opfer einer Vergewaltigung letztlich gleich. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert, trotzdem kennen viele Betroffene ihre Rechte und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten nicht oder nur lückenhaft. Auch haben sich die Möglichkeiten, Hilfe über Fachberatungsstellen zu erhalten, erheblich verbessert. Ein Überblick über die Möglichkeiten wird nachfolgend kurz dargestellt.

Opfer einer Straftat haben in den letzten Jahren immer mehr Rechte im Strafverfahren erhalten. Bis Mitte der 1980er Jahre war das Opfer einer Straftat bloßer Zeuge. Der Beobachter eines Verkehrsunfalles stand also dem Opfer einer Vergewaltigung letztlich gleich. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert, trotzdem kennen viele Betroffene ihre Rechte und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten nicht oder nur lückenhaft. Auch haben sich die Möglichkeiten, Hilfe über Fachberatungsstellen zu erhalten, erheblich verbessert. Ein Überblick über die Möglichkeiten wird nachfolgend kurz dargestellt.

Nach dem Feierabend noch ein wohl verdientes Bierchen mit den Kollegen. „Eines schadet doch nicht, ich kann noch fahren, es wird schon nichts passieren“. Dies erklärt häufig vorkommende Trunkenheitsfahrten. Doch ehe man sich versieht, kommt es zum Verkehrsunfall und das eine Bierchen sorgt für verhängnisvolle Rechtsfolgen.

Nach einem Sachverständigengutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Uni-Klinik Kiel sind die Ergebnisse mit dem og. Gerät so ungenau, daß sich die Verwertung in einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren verbietet.

Das zu Grunde liegende Urteil hatte sich - auch im Rahmen der Verständigung - mit dem Schuldspruch auseinander gesetzt. Gemäß § 257c Abs. 2 Satz 3 StPO darf ein Schuldspruch nicht Gegenstand einer Verständigung im Strafprozess werden. Allein die unzulässige Verständigung über den Schuldspruch führt nach Ansicht des BGH nicht zu einem Verbot, das auf Grund der Verständigung abgegebene Geständnis des Angeklagten zu verwerten. Darüber hinaus hat der BGH entschieden, dass daraus auch kein Verwertungsverbot gemäß § 257c Abs. 4 Satz 3 StPO vorliegt. Ein solches Verbot besteht nur in den gesetzlich genannten...

Die dunkle Jahreszeit neigt sich endlich dem Ende entgegen und bei dem einen oder anderen regen sich die ersten Frühlingsgefühle. Doch leider lässt sich damit nicht nur Positives verbinden. Immer mehr Menschen leiden unter der Aufdringlichkeit der vermeintlich Verliebten. So kommt es nicht selten vor, dass man durch zahllose Anrufe und ständiges Auflauern belästigt wird. Und obwohl solch ein Verhalten harmlos klingt, kann es bei dem jeweiligen Opfer starke Beeinträchtigungen bis hin zu gesundheitlichen Problemen hervorrufen. Die Rede ist von dem sog. „Stalking“.

…und schon ist es passiert: Man hat einen anderen PKW angefahren. Und wenn man anfangs denkt, man komme unkompliziert davon, weil der andere Fahrzeughalter oder –führer nicht anwesend ist, kann sich diese Annahme zum Trugschluss entwickeln.

Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr kommen häufig vor. Nicht selten ist der (zeitweise) Verlust der Fahrerlaubnis mit möglicherweise weit reichenden Folgen sowohl im beruflichen oder privaten Bereich für den Verkehrsteilnehmer zu befürchten.

Wer jemals in die Verlegenheit gekommen ist, wegen der Begehung einer Straftat angeklagt worden zu sein, der hat vielleicht folgende Erfahrung machen müssen: im Strafverfahren geht es eben nicht zu wie bei Richter Alexander Hold (um einmal in der Fernsehwelt zu bleiben). Vielmehr gehört es inzwischen häufig zur Praxis, dass man während des Strafverfahrens mit den Beteiligten (Richter, Staatsanwälte, Nebenkläger) Absprachen trifft, was das Strafmaß angeht.

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