Spanisches Recht

Spanien ist seit dem 1. Januar 1986 Mitglied der EU. Die rechtlichen Vorschriften unterscheiden sich in einigen Bereichen deutlich von den deutschen Gesetzen.
Kernpunkt ist die spanische Verfassung. Während sich im Straf- oder Zivilprozess grundsätzlich die gleichen Verfahrensprinzipien wie in Deutschland finden, gibt es erhebliche Unterschiede im Privatrecht, beispielsweise bei der Gründung einer Tochtergesellschaft in Spanien, dem spanischen Arbeitsrecht und in steuerrechtlicher Hinsicht.
Der Codigo Civil ist das Bürgerliche Gesetzbuch, er regelt das Privatrecht. Daneben ist dies auch in Spezialgesetzen, wie zum Beipiel zum Handelsrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht, Familienrecht und Bankrecht geregelt.
In Spanien werden neben Rechtsanwälten auch sogenannte „Procuradores“, das sind Prozeßagenten mit der Prozessführung beauftragt. Sie sind für die Einreichung der ordentlichen Klage zuständig und unterzeichnen diese neben dem Anwalt.
 

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Der Spanische Immobilienmarkt ist einer der interessantesten Märkte Europas, da die Preise nach der Immobilienblase in den letzten zehn Jahren stark gefallen sind. Es stehen noch sehr viele Immobilien in Spanien leer, insbesondere Wohnraum, die immer noch keinen Käufer gefunden haben.