Sozialrecht / Unfallversicherung, gesetzliche

Die gesetzliche Unfallversicherung ist Bestandteil der gesetzlichen Sozialversicherung. Ihr vorrangiges Ziel ist es, bei allen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die mit der beruflichen Tätigkeit einer Person zusammenhängen, medizinische und therapeutische Maßnahmen zu ermöglichen, die der Gesundung und der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit dienen. Die Versicherungsbeiträge werden vom Arbeitgeber bezahlt. Die Beitragshöhe richtet sich nach variablen Faktoren, zum Beispiel nach der Höhe der Vergütung der versicherten Person und der Gefährlichkeit der Tätigkeit.

Die Rechtsgrundlage der gesetzlichen Unfallversicherung ist, wie bei allen Arten der Sozialversicherung, das Sozialgesetzbuch. Bei Berufskrankheiten ist die Berufskrankheitenverordnung mit ausschlaggebend. Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung umfassen medizinische Sachleistungen, Rehabilitationsmaßnahmen und diverse Geldleistungen (zum Beispiel als Lohnersatz oder Entschädigung, Verletztengeld oder-rente, Pflegegeld und Abfindungen usw.).

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