Schwerbehindertenrecht

Alleiniger Zweck des Schwerbehindertenrechts ist der Schutz schwerbehinderter Menschen vor Benachteiligungen vor allem im Arbeitsleben. Der gesetzliche Schutz sollte eine vermehrte und selbstbestimmte Teilnahme schwerbehinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben fördern.

Die Rechtsgrundlage des Schwerbehindertenrechts ist im Sozialgesetzbuch zu finden. Dort werden auch die rechtlichen Normen für den Grad der Behinderung und der dadurch verursachten verminderten Erwerbsfähigkeit definiert. Der Behinderungsgrad hat auch mit den gesundheitlichen Folgen zu tun, während der Grad der verminderten Erwerbsfähigkeit alleine die Folgen der Behinderung auf die Erwerbstätigkeit berücksichtigt. Beide Parameter werden durch die Versorgungsämter festgestellt.

Besonderen Wert legt der Gesetzgeber auf die Gleichberechtigung von Schwerbehinderten im Arbeitsleben. Es besteht Beschäftigungspflicht für Behinderte, so dass 5 Prozent aller Arbeitsplätze durch sie besetzt werden müssen, wenn das Unternehmen über 20 Menschen beschäftigt. Wird diese Vorschrift nicht erfüllt, zahlt der Arbeitgeber eine Ausgleichsabgabe. Nicht nur, aber insbesondere bei Fragestellungen und Problemen betreffend die Beschäftigung von Behinderten hilft eine Beratung durch Fachanwälte für Sozialrecht bzw. Rechtsanwälte mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Sozialrecht.

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