Sozialrecht / Erwerbsminderungsrenten

Eine Erwerbsminderungsrente steht im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung Personen zu, die wegen ihres körperlichen oder psychischen Zustands nur in einem eingeschränkten Maß in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In dem diesen Bereich neu regulierenden Gesetz (Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit) gibt es den Begriff der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit nicht mehr. Mit Ausnahme der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit entfiel auch das Kriterium des Berufsschutzes.

Eine teilweise Erwerbsminderung besteht dann, wenn eine Erwerbstätigkeit nur noch in vermindertem Ausmaß möglich ist. Wenn keine diesem verminderten zeitlichen Ausmaß entsprechende Arbeitsmöglichkeit in Form einer Teilzeitbeschäftigung zu finden ist, besteht die Möglichkeit einer Rente wegen voller Erwerbsminderung. Auf die berufliche Ausbildung wird bei der Beurteilung der Erwerbsfähigkeit keine Rücksicht genommen. Der Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente besteht nicht, wenn jemand seinen erlernten Beruf nicht mehr in vollem Umfang ausüben kann, sondern nur dann, wenn jemand zu gar keiner Erwerbstätigkeit in vollem Umfang fähig ist. Eine volle Erwerbsminderung besteht dann, wenn eine Erwerbstätigkeit höchstens 3 Stunden täglich zumutbar ist.

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