Miet- und WEG-Recht / Maklerrecht

Die Gewerbeordnung unterscheidet zwischen verschiedenen Maklertätigkeiten. Im Bereich des Bau- und Immoblienwesens sind einerseits Makler im eigentlichen Sinn des Wortes tätig, deren Haupttätigkeit die Vermittlung von Vertragsabschlüssen über Grundstücke, Häuser und sonstiger Bauten sowie Wohnungen ist. Andererseits gehören gewisse Tätigkeiten von Bauträgern auch in diese Kategorie.

Für die Maklertätigkeit sieht die Gewerbeordnung keine besonderen Befähigungen als Voraussetzung vor. Zu den grundlegenden Anforderungen gehören die Pflicht, für die Maklertätigkeit eine Erlaubnis zu beantragen und die Gewerbetätigkeit bzw. deren Aufgabe anzuzeigen.

Das Maklerrecht sieht bei reiner Vermittlung einen erfolgsabhängigen Anspruch auf Vergütung vor. Eine erfolgreiche Vermittlung hat dann stattgefunden, wenn die Vermittlertätigkeit nachgewiesen werden kann. Das ist der Fall, wenn ein Miet- oder Kaufvertrag tatsächlich zustande kommt und wenn der Abschluss eindeutig auf die Maklertätigkeit zurückgeführt werden kann und wenn der Kunde keine Vorkenntnis vom Objekt hatte. Auf die bei erfolgreicher Vermittlung fällige Provision muss im Vertrag explizit hingewiesen werden. Eine Provision ist nicht zulässig, wenn der Makler selbst Eigentümer oder Mieter des zu vermittelnden Objekts ist.

Artikel im Bereich Maklerrecht

Der BGH hat sich erstmals dazu geäußert, in welchen Fällen auch eine Haftung von Versicherungsunternehmen für Makler in Betracht kommt. Bislang gab es eine Haftung nur für Versicherungsvertreter.

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