Grundbuchrecht

Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt vor, dass alle an einem Grundstück bestehenden Rechte sowie grundstückbezogene Belastungen erst dann rechtmäßig bzw. wirksam sind, wenn sie ins Grundbuch eingetragen sind. Das Grundbuch selbst ist ein öffentliches Register, in das jeder Brüger, der ein berechtigtes Interesse daran hat, Einsicht nehmen kann.

Das Grundbuch, seine Führung und die Art und Weise der Eintragung sind in der Grundbuchordnung gesetzlich geregelt. Zuständig für die Führung der Grundbücher sind meist die bei den Amtsgerichten eingerichteten Grundbuchämter. Jedem Grundstück ist ein eigenes Blatt im Grundbuch zugeordnet, auf dem die wichtigsten Daten über Eigentümer, Erwerb, Lasten, Wohn- und Nutzungsrechte, Hypotheken und Schulden vermerkt sind.

Die Behörde prüft von sich aus nicht die Richtigkeit der Eintragungen, hierfür ist ein Antrag derjenigen Person notwendig, deren existierende Rechte vom Grundbucheintrag nicht wiedergegeben werden.

Artikel im Bereich Grundbuchrecht

Welche Aufklärungspflichten bestehen beim Immobilienkauf? Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 18.07.2016- 22 U 161/15- entschieden, dass der Kaufinteressent vom Verkäufer darüber aufgeklärt werden muss, dass bei starken Regenfällen Wasser in den Keller der Immobilie eindringt.

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