Medizinrecht / Arzthaftungsrecht

Artikel im Bereich Arzthaftungsrecht

Das Patientenrechtegesetz verlangt, dass nachträgliche Änderungen in einer elektronischen Patientenakte erkennbar sein sollen. Was bedeutet dies für die Beweisführung?

Arzthaftungsrecht Nutzen-Risiko-Abwägung des geschädigten Patienten zur Auswahl des richtigen Verfahrensweges I. Strafrechtliche Ermittlungsverfahren 1. Nutzen - Weitgehend Kostenfreiheit, insbesondere keine Sachverständigen-kosten - Keine Gerichtskosten oder zu erstattende Gebühren bei Unterliegen in 1. Instanz - Bei grundsätzlicher Bedeutung generalpräventive Wirkung - Rechtskräftige Verurteilung ist Präjudiz für Schadenregulierung - Gewisse Bewältigungsmöglichkeit für den Geschädigten bzw. dessen Angehörige 2. Risiko - Sachverständige neigen eher zum Kollegenschutz - Hohe...

Die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen im Arzthaftungsrecht "Das Verhältnis von Arzt und Patient ist in der Idee der Umgang zweier vernünftiger Menschen, in dem der wissenschaftliche Sachkundige dem Kranken hilft" (Karl Jaspers) Der Idealtypus scheitert indes manches Mal an einer falschen Diagnose, fehlender oder unzureichender Aufklärung, unterlassenen oder fehlerhaften Behandlungsmaßnahmen. Bei der Durchsetzung berechtigter Schadensersatzansprüche muss der geschädigte Patient allerdings hohe Hürden überspringen. Selbst wenn ein Verstoß gegen die anerkannten Regeln der ärztlichen Kunst offenkundig...

Arzthaftungsrecht Die Bemessung des Schmerzensgeldes "Ist wegen einer Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder der sexuellen Selbstbestimmung Schadenersatz zu leisten, kann auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige Entschädigung in Geld gefordert werden (§ 253 Abs. 2 BGB)." Unabhängig von seinem Anspruch auf Erstattung der materiellen Schäden wie etwa Heilbehandlungskosten, Pflegekosten und krankheitsbedingtem Verdienstausfall, gewährt § 253 II BGB dem Geschädigten eine "billige" Entschädigung für die erlittenen Schmerzen und sonstigen Beeinträchtigungen...

Wenn eine ärztliche Behandlungsmaßnahme oder ein operativer Eingriff nicht so verlaufen ist wie geplant, stehen viele Patienten vor der Frage, welche Ansprüche gegen den behandelnden Arzt bestehen und wie diese durchzusetzen sind. Behandelt ein Arzt einen Patienten kommt zwischen beiden Parteien ein sogenannter Behandlungsvertrag zustande, aus dem für den Arzt Pflichten erwachsen. Hierzu gehört zum Einen die Pflicht zur fachgerechten Behandlung, deren Erfolg der Arzt jedoch nicht garantieren kann und muss. Er muss lediglich fachgerechte Bemühungen mit dem Ziel der Heilung oder der Linderung von Beschwerden gewährleisten. Des Weiteren treffen den...

Erfolgsaussichten Die Erfolgsaussichten hängen davon ab, dass der Geschädigte beweisen kann, dass der Behandler den gebotenen Facharztstandard nicht beachtet hat, und dass ein Schaden eingetreten ist, und dass die Verletzung des Standards Ursache für den Schaden geworden ist (Kausalität). Nur wenn alle drei Bedingungen nachweisbar sind, kann eine Arzthaftungsklage auch erfolgreich sein. Häufig ist der Schaden offensichtlich (Lähmung im Bein), auch der Fehler scheint recht klar zu sein (Nadel während der Operation verloren). Dennoch ist der menschliche Körper und dessen Verhalten so komplex, dass vermeintliche...

Verhalten im Schadenfall Sie haben den Verdacht, dass Sie Opfer eines Behandlungsfehlers geworden sind und fragen sich, was Sie jetzt tun sollen oder tun könnten. Ob mit oder ohne Anwalt können Sie: ein Gedächtnisprotokoll anfertigen, in dem Sie die Ereignisse mit Datum/Uhrzeit schildern (insbesondere auch Ihren Zustand vor und nach der Behandlung), eine Liste anfertigen mit den Namen und Anschriften der Behandler, Vorbehandler und Nachbehandler, Einsicht in die Krankenunterlagen erbitten (die regelmäßig gewährt wird, indem man Ihnen gegen Zahlung einer Kopierkostenpauschale Kopien schickt), Ihren Nachbehandler nach seiner...

Ziel eines Arzthaftungsmandates ist es, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und zwar: Schmerzensgeld (/-rente), Ersatz von Vermögensschäden (z.B. Verdienstausfall, Haushaltführungsschaden), Feststellung der künftigen Schadenersatzverpflichtung (für künftige Vermögensschäden oder künftiges Schmerzensgeld für den Fall einer unvorhersehbaren Verschlechterung). Für ein Halswirbelsäulentrauma (HWS-Trauma) nach einem Verkehrsunfall wird in der Regel wegen einer Woche Arbeitsunfähigkeit und Tragen einer Schantzschen Krawatte ein Schmerzensgeld zugesprochen von 300 bis 500 EUR. In einem Fall...

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