Italienisches Recht

Das italienische Zivilrecht zählt zu den Rechtssystemen des romanischen Rechtskreises. Am 1.1.1866 trat erstmals ein einheitliches italienisches Zivil- und Handelsgesetzbuch in Kraft. Im Jahr 1942 führte die letzte umfassende Reform zur Verabschiedung des aktuellen Codice Civile.

Zusammen mit zahlreichen Nebengesetzen regelt er das Privatrecht der Rechtsordnung Italiens und ist mit dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch vergleichbar.

Nach Art. 1176 des italienischen Zivilgesetzbuches muss der Schuldner bei der Erfüllung von Verpflichtungen die Sorgfalt eines guten Familienvaters anzuwenden (buon padre di famiglia).

In Italien erstrecken sich Prozesse, die vor dem sogenannten Friedensrichter oder dem Landgericht als Eingangsinstanzen beginnen, oft über zwei bis drei Jahre, denn das italienische Zivilprozessrecht kennt keine Beschleunigungsvorschriften, wie im deutschen Zivilprozessrecht. In der Regel werden in erster Instanz drei oder vier mündliche Verhandlungen abgehalten. Wird gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung oder Revision eingelegt, verlängert sich das Verfahren weiter.

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