Insolvenzrecht / Insolvenzverwaltung

Die Insolvenzverwaltung ist die Aufgabe eines vom Insolvenzgericht ernannten oder von den Gläubigern gewählten Insolvenzverwalters. Der zuständige Richter des Insolvenzgerichts ist ermächtigt, die Arbeit des Insolvenzverwalters zu überprüfen. Das Insolvenzverfahren ist eine spezielle Art der Zwangsvollstreckung. Der rechtliche Rahmen des Insolvenzverfahrens ist in der Insolvenzordnung definiert.

Der Insolvenzverwalter spielt eine zentrale Rolle im Insolvenzverfahren. Er nimmt das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen des Schuldners in Besitz, um darüber verfügen zu können. Im Laufe des Verfahrens wird die Insolvenzmasse zusammengestellt, ergänzt und anschließend gleichmäßig an die Gläubiger verteilt. Der Insolvenzverwalter ist verpflichtet, sowohl die zum Vermögen gehörenden Gegenstände als auch die Gläubigerliste in Verzeichnissen zu dokumentieren. Für schuldhafte Pflichtverletzungen haftet der Insolvenzverwalter persönlich.

Es gibt keine spezielle Ausbildung für die Tätigkeit eines Insolvenzverwalters. Häufig werden mit dieser Aufgabe Rechtsanwälte mit dem Schwerpunkt Insolvenzrecht betraut.

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