Insolvenzrecht

Das Insolvenzrecht hat zahlreiche Berührungspunkte mit anderen Rechtsgebieten (z.B. mit Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht). Das Insolvenzverfahren dient der Marktbereinigung und bringt meist neue Chancen und Möglichkeiten mit sich. Ein Unternehmen, das seine Marktfähigkeit eingebüßt hat, verschwindet aus dem Markt und macht damit Platz für andere und neue Unternehmen.

Beim Insolvenzverfahren kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Wenn das Einleiten des Insolvenzverfahrens allzu lange hinausgezögert und das marode Unternehmen mit weiteren Geldmitteln mehr schlecht als recht gestützt wird, verspielt man damit die Chance auf eine nachhaltige Sanierung. Der richtige Zeitpunkt für das Insolvenzverfahren ist dann gekommen, wenn das Unternehmen noch über ausreichende Vermögens- und sonstige Ressourcen verfügt, um entweder das Unternehmen zu verkaufen oder einen Neuanfang einzuleiten.

Hinzu kommt, dass die Geschäftsführung sowohl für einen verfrühten als auch für einen allzu lang hinausgezögerten Insolvenzantrag bzw. dessen Folgen haftet. In dieser schickalsträchtigen Situation eines Unternehmens ist die Unterstützung durch kompetente Rechtsanwälte unerlässlich.

Artikel im Bereich Insolvenzrecht

Mehr Schutz für den Gläubiger bei Insolvenzanfechtungen Im Falle einer Insolvenz versucht jeder Gläubiger, so schnell wie möglich zumindest einen Teil der ausstehenden Zahlungen zu erhalten. Doch selbst nach erfolgter Zahlung durch den Insolvenzverwalter besteht noch kein Grund zum Aufatmen: Denn mit einer so genannten Insolvenzanfechtung kann der Insolvenzverwalter geleistete Zahlungen noch nach Jahren zurückverlangen. Dem Gläubiger bleibt dann nur noch, erneut zu versuchen, sein Geld zu erhalten – nun aber mit wesentlich schlechteren Chancen. Als Grund für eine Insolvenzanfechtung reichte dabei schon, wenn der Gläubiger von den...

Ein Insolvenzverwalter findet bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht selten vom Insolvenzschuldner betriebene laufende Prozesse vor. Durch die Eröffnung werden sie unterbrochen, und der Verwalter muss entscheiden, welche von ihnen er aufnimmt und weiterführt – in der Regel nur die, bei denen „etwas zu holen“ ist. Doch was tun, wenn der Verwalter nicht aufnehmen will, weil er den Streit leicht ohne Gericht erledigen konnte, wenn aber das Prozessgericht auf Fortsetzung drängt? Kann es den Insolvenzverwalter zwingen, indem es das Verfahren einfach fortsetzt? Spontan will man die Frage verneinen, so selbstverständlich scheint die Freiheit...

Bei sog. Privatpersoneninsolvenzen unterscheidet die Insolvenzordnung nach dem Regelinsolvenzverfahren und dem Verbraucherinsolvenzverfahren. Die Abgrenzung findet dabei anhand der (ehemals) selbständigen wirtschaftlichen Tätigkeit, der Anzahl der Gläubiger sowie danach statt, ob Verbindlichkeiten aus derzeitigen oder früheren Arbeitsverhältnissen des Insolvenzschuldners als Arbeitgeber im Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung bestehen.

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