Bau- und Architektenrecht / Öffentliches Baurecht

Das öffentliche Baurecht umfasst alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften, die die bauliche Nutzung von Grundstücken regeln. Es geht dabei vor allem um die Zulässigkeit und die Planung der Bebauung sowie um Ordnung und Förderung der baulichen Nutzung. Im Gegensatz zum privaten Baurecht, das einen Interessenausgleich zwischen Bauherren und den Bau planenden bzw. erstellenden Unternehmen schafft, beschäftigt sich das öffentliche Baurecht mit dem Interessenausgleich zwischen Bauherren und Öffentlichkeit.

Zwei wichtige Unterbereiche des öffentlichen Baurechts sind das Bauplanungsrecht und das Bauordnungsrecht. Das Bauplanungsrecht (Städtebaurecht) hängt eng mit Raumplanungsagenda zusammen und liegt im Zuständigkeitsbereich des Bundes, während das Bauordnungsrecht (Baupolizeirecht) Ländersache ist.

Jede Privatperson, der ein Haus errichtet, seine Nutzung ändert oder es abbricht, kommt mit dem öffentlichen Baurecht in Berührung. Solche Vorhaben dürfen nur bei Vorliegen einer durch die Baupolizei erteilte Baugenehmigung durchgeführt werden. Das Bauordnungsrecht sieht vor, dass gegen illegal, d.h. ohne Genehmigung errichtete oder geänderte Bauten durch die Baupolizei behördlich vorgegangen wird. Beratung und Begleitung durch Rechtsanwälte leisten hier wertvolle Dienste.

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