Arbeitsrecht / Mutterschutzrecht

Der gesetzlich vorgeschriebene Schutz werdender Mütter gilt für jede Frau, die in Deutschland abhängig beschäftigt ist, gleich ob es sich dabei um haupt- oder nebenberufliche Voll- oder Teilzeitbeschäftigung, um die Probezeit oder um eine Ausbildung handelt.

Das Gesetz sieht ein Beschäftigungsverbot von 6 Wochen für die Zeit vor und von 8 bis 12 Wochen für die Zeit nach der Geburt vor. Bestimmte Tätigkeiten dürfen während der gesamten Schwangerschaft nicht ausgeübt werden. Arbeitsplatz und Arbeitsablauf müssen den Bedürfnissen werdender und stillender Mütter entsprechen. Ab Beginn der Schwangerschaft bis vier Monate nach der Geburt gilt außerdem ein Kündigungsverbot. Neben diesen wesentlichen Grundbestimmungen des Mutterschutzrechts gibt es weitere Einzelbestimmungen, die zu beachten sind.

Der Gesetzgeber steht eindeutig auf der Seite werdender Mütter. Wegen Schwangerschaft unwirksame Kündigungen, die Nichteinhaltung des Beschäftigungsverbots für gefährliche Tätigkeiten oder weiter bestehender Kündigungsschutz bei medizinisch indiziertem Schwangeschaftsabbruch sind nur einige Beispiele für typische Konflikte im Bereich des Mutterschutzes. Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht unterstützen ihre Mandantinnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

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