Arbeitsrecht / Arbeitnehmerüberlassungsrecht

Im Rahmen der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung stellt ein Verleiher-Unternehmen anderen Unternehmen Leih-Arbeitnehmer für die vorübergehende Erbringung von Arbeitsleistungen zur Verfügung. Die rechtliche Grundlage eines solchen (Leih-)Arbeitsverhältnisses ist der Leiharbeitsvertrag.

Die gewerbliche Überlassung von Arbeitnehmern, umgangssprachlich „Leiharbeit“ genannt, wurde das erste Mal 1972 vom Gesetzgeber rechtlich geregelt. Durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sollte die Ausbeutung von Leiharbeitnehmern verhindert und ihr sozialer Schutz sichergestellt werden. Im Laufe der Zeit und mit wachsender Arbeitslosigkeit wurde das Arbeitnehmerüberlassungsrecht der aktuellen Arbeitsmarktpolitik angepasst. Die Arbeitnehmerüberlassung darf nur mehr unter Vorbehalt einer behördlichen Erlaubnis ausgeübt werden. Zuständig für die Erlaubnis ist die Bundesagentur für Arbeit.

Im Jahr 2004 wurde der Gleichstellungsgrundsatz gesetzlich verankert. Leiharbeitnehmer müssen unter den gleichen Bedingungen beschäftigt werden wie reguläre Arbeitnehmer. Die Gleichstellung bezieht sich auf Arbeitszeit, Entgelt und Urlaubsansprüche. Der Tarifvertrag darf allerdings hiervon abweichende Bedingungen enthalten.

Das Thema Arbeitnehmerüberlassung bzw. Leiharbeit liefert reichlich Konfliktstoff, die Auseinandersetzungen haben häufig rechtliche Konsequenzen. Rechtsanwälte für Arbeitsrecht sind die richtigen Ansprechpersonen, wenn es um Beratung oder Begleitung bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung geht.

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