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Sommerreisen in Zeiten von Covid-19 – Geld zurück? von Rechtsanwalt Uwe-Carsten Glatz und wiss. Mit. Moritz Wolfhard

Die Covid-19 Pandemie hält derzeit die Welt in Atem und der Alltag der Bürger in Deutschland ist massiv eingeschränkt. Der wohlverdiente Sommerurlaub muss für viele entfallen – doch was ist mit den schon gebuchten Pauschalreisen? Und was passiert in Zukunft, wenn das Reisen wieder möglich ist, aber Covid-19 doch wieder am Urlaubsort ausbricht?

Die Covid-19 Pandemie hält derzeit die Welt in Atem und der Alltag der Bürger in Deutschland ist massiv eingeschränkt. Der wohlverdiente Sommerurlaub muss für viele entfallen – doch was ist mit den schon gebuchten Pauschalreisen? Und was passiert in Zukunft, wenn das Reisen wieder möglich ist, aber Covid-19 doch wieder am Urlaubsort ausbricht?
Grundsätzlich gilt, dass wenn für das geplante Urlaubsziel vor Reiseantritt eine Reisewarnung wegen Covid-19 in der Region vorliegt, von dem Pauschalreisevertrag gem. § 651h Abs. 3 BGB zurückgetreten werden kann. Dieser Rücktritt soll für den Reisenden kostenlos sein.
Bricht die Krankheit erst nach Reiseantritt am Urlaubsort aus, kann der Reisende den Pauschalreisevertrag gem. § 651l Abs. 1 BGB ohne Fristsetzung kündigen. Der Reiseveranstalter muss den Reisenden unverzüglich mit einem gleichwertigen Reisemittel zurückbefördern.
Haben auch Sie schon einen Pauschalreisevertrag für den Sommer geschlossen und wissen nicht, wie Sie damit umgehen sollen oder wurde Ihnen bei der Stornierung Geld einbehalten, so stehen wir Ihnen gerne rechtsberatend und rechtsbesorgend zur Seite.
Sprechen Sie uns an unter UweCarsten.Glatz(at)t-online.de
 

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