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Zehnmal guter Rat zu Testament und Erbschaft

Serie von zehn Beiträgen: Wissenswertes zum Thema Erben und Vererben, von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht Martin Soukup, München.

Teil 2: Die Erbschaft- und Schenkungsteuer im Blick haben


Wer Erbschaftsteuern nicht unnötig Steuern zahlen will, muss rechtzeitig die Weichen richtig stellen. Ob Schenkungen zu Lebzeiten, die sogenannte vorweggenommene Erbfolge, Sinn machen und wie ein Testament steuerlich optimiert werden kann, ist individuell zu ermitteln und bei Zeiten in die Tat umzusetzen. Beispielsweise können die Schenkungsteuerfreibeträge (z.B. derzeit € 400.000,00 für Kinder) alle 10 Jahre neu genutzt werden.

Dass die Enkel nach jedem Großelternteil jeweils € 200.000,00 steuerfrei erben können, sollte in eine weitsichtitige Vorsorgeplanung miteinbezogen werden.

Die Freibeträge gelten bundesweit einheitlich, sind also in München und Flensburg gleich hoch.

Grundsätzlich gilt, dass die Schenkungsteuerfreibeträge alle 10 Jahre zur Verfügungn stehen.

Warnung!

Das oft verwendete sog. Berliner Testament, in dem sich die Ehegatten zunächst gegenseitig als erben einsetzen und die Kinder dann erst nach dem Tod des länger lebenden Ehegatten erben, ist steuerlich sehr ungünstig.


 

Erschienen am (Bearbeitet am 12. Februar 2019 )

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