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"Ewiges" Widerrufsrecht bei Kfz-Finanzierungen

Private Autokäufer, die ihr Fahrzeug über Darlehen finanziert haben, können sich in vielen Fällen vom Autokauf und vom Kreditvertrag lösen.

Der Grund hierfür ist das Widerrufsrecht für Verbraucherkredite. Voraussetzung für die Möglichkeit den Kaufvertrag rückabzuwickeln ist, dass der Kfz-Händler bei der Vorbereitung und dem Abschluss des Kreditvertrags für das Fahrzeug mitgewirkt hat. Bei dem Darlehen und dem Kaufvertrag muss es sich um verbundene Geschäfte handeln.

Jeder Verbraucher kann Darlehensverträge grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss widerrufen. Allerdings beginnt diese Frist nur dann zu laufen, wenn der Verbraucher eine korrekte Widerrufsbelehrung und alle Pflichtangaben für Verbraucherkredite erhalten hat.

Die meisten Widerrufsbelehrungen für Kfz-Kredite sind jedoch falsch, so dass die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt wird und der Widerruf noch heute erklärt wrden kann. Die Möglichkeit besteht aber nur noch für Darlehen, die nach dem 10.06.2010 abgeschlossen wurden.

Mit dem Widerruf können sich viele Verbraucher vom Darlehensvertrag und auch vom damit verbundenen Autokauf lösen. Beide Verträge werden rückabgewickelt. Besonders güngstig wirkt sich dies bei Verträgen, die nach dem 13.06.2014 abgeschlossen wurden, aus, da hier kein Wertersatz für die Nutzung des Fahrzeugs gezahlt werden muss.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Rechtsanwältin Sandra Schmitt, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht in der Kanzlei Dr. Waldhorn & Partner mbB (Tel. 0931-322963) sehr gerne zur Verfügung.

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