Sven Kock - Fachanwalt für Arbeitsrecht Kanzlei für Kündigungsschutz & Datenschutz

Sie haben Recht und ich erkläre das der Gegenseite und - falls erforderlich - dem Arbeitsgericht!

Seit 2001 bin ich als Fachanwalt für Arbeitsrecht im Arbeitsrecht tätig, überwiegend für Arbeitnehmer. Deshalb habe ich schon mit vielen Unternehmen verhandelt oder bin ihnen oder ihren Anwälten vor Gericht entgegengetreten. Ich kenne eine Vielzahl von Sozialplänen, z.B. von Hamburger Banken oder habe Erfahrung, welche Hamburger Bank oder Sparkasse unwirksame Fortbildungsrückzahlungsvereinbarungen verwendet.

Wenn Sie mich beauftragen, Sie zu beraten oder zu vertreten, garantiere ich Ihnen, dass ich Ihren Fall persönlich bearbeiten werde. Ich delegiere Ihren Fall nicht an Berufsanfänger, sondern stehe mit meinen über 23 Jahren Berufserfahrung als Anwalt im Arbeitsrecht an Ihrer Seite.

Spezialisiert habe ich mich auf den  Kündigungsschutz. Ich begleite, coache und vertrete insbesondere Arbeitnehmer in Kündigungssituationen: Im Rahmen von Aufhebungsverhandlungen, nach einer Kündigung, im Kündigungsschutzverfahren (durch sämtliche Instanzen), aber auch bei dem Neuabschluss von Arbeitsverträgen.

Weitere Schwerpunkte meiner anwaltlichen Tätigkeit sind der Datenschutz - ich bin als betrieblicher Datenschutzbeauftrager zertifiziert und insbesondere im Beschäftigtendatenschutz tätig.

Daneben bin Ich Dozent für Betriebsverfassungsrecht. Ich schule Betriebsräte u.a. für das ifb im Betriebsverfassungsrecht, im Arbeitsrecht und im Datenschutz. Ich berate und vertrete Betriebsräte in allen Fragen des Betriebsverfassungsrechts (BetrVG).

Die folgende Liste meines Angebotes ist nicht abschließend. Sie soll Ihnen nur einen Überblick über besonders häufige Themen meiner Praxis geben:

  1. allen Fragen des Kündigungsschutzrechts, insbesondere Kündigungsschutzklagen und in Kündigungsschutzprozessen.
  2. Befristungen (§ 14 TzBfG, WissZeitVG) z.B. im Rahmen von Entfristungsklagen oder bei auflösenden Bedingungen (z.B. Renteneintritt),
  3. Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und Abfindungsverhandlungen.
  4. Entgeltfansprüchen, Sonderzahlungen,
  5. allen Fragen, die sich im Zusammenhang mit Datenschutz im Arbeitsverhältnis (Beschäftigtendatenschutz) stellen, wie z.B. Tracking, heimliche und offene Videoüberwachung, Personalakte, E-Recruiting, Datenweitergabe im Konzern, Veröffentlichung von Bildern der Mitarbeiter uvm.

Betriebsräte unterstütze ich bei allen Fragen von der Gründung bis in die Einigungsstelle oder bei Sozialplanverhanldungen.Dabei liegt ein Schwerpunkt im Bereich Betriebsvereinbarung und Datenschutz.

Ich vertrete meine Mandanten deutschlandweit, vorwiegend aber in Norddeutschland. Regelmäßig vertrete ich Arbeitnehmer von den Arbeitsgerichten in Hamburg, Lübeck, Neumünster, Elmshorn, aber auch in  Lüneburg, Bremen, Schwerin und Rostock.

Ich berate auch leitende Angestellte und Führungskräfte oder Geschäftsführer. Sie bilden oft den Puffer zwischen den Unternehmen und den Angestellten. Die darauf basierenden Konflikte sind Gegenstand meiner täglichen Beratung. Dasselbe gilt für die Vereinbarung von Familie und Beruf. Hier zu helfen ist mir eine Herzensangelegenheit. Oft werde ich von Arbeitnehmern (insbesondere Müttern) um Hilfe bei der Durchsetzung eines Teilzeitanspruches, etwa in der Elternzeit gebeten. 

Weitere Schwerpunkte sind das Insolvenzarbeitsrecht und das Schwerbehindertenrecht. Ich helfe bei Sonderzahlungen (Boni etc.) oder (unterlassenen) Zielvereinbarungen.

Die Gestaltung und Prüfung von Arbeitsverträgen, Arbeitsvertragsklauseln rundet das Portfolio der Kanzlei im Arbeitsrecht ab.

Zu meinen Mandanten zählen Mitarbeiter Hamburger Banken sowie großer ortsansässiger Versicherungsgesellschaften. Hier berate und coache ich wir etwa im Hintergrund bei Umstrukturierungen oder sonstigen Arbeitsplatzkonflikten.  


 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kanzlei

Fachartikel der Kanzlei

Über die Maskenpflicht wird viel diskutiert. Dies gilt für den öffentlichen Raum, für Schulen oder andere Betriebe. Wie auch immer man dazu stehen mag, arbeitsrechtlich ist die Sache ziemlich eindeutig: Arbeitnehmer, die sich der wirksamen Anordnung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes widersetzen, riskieren, dass ihr Arbeitsverhältnis fristlos gekündigt wird. Dies hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 07.10.2021 und eine anders lautende Entscheidung der 1. Instanz abgeändert!

Auszubildende, die von ihrem Arbeitgeber faktisch nicht ausgebildet wird, sondern faktisch als preiswerte Arbeitskraft unterhalb des Mindestlohnniveaus eingesetzt wird, haben Anspruch auf die übliche Vergütung eines ungelernten Arbeitnehmers. So jedenfalls hat das Arbeitsgericht Bonn (Arbeitsgericht Bonn, Urteil vom 08. Juli 2021, 1 Ca 308/21) in einem Fall entschieden.

Arbeitnehmer haben Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, wenn Arbeitgeber z.B. ihre Fotos ohne Erlaubnis für Firmenbroschüren, auf Webseiten oder bei Facebook verwenden. Ebenso besteht ein solcher Anspruch, wenn Arbeitgeber die Ansprüche eines Arbeitnehmers auf Auskunft nach Art. 15 DS-GVO nicht, verspätet oder unzureichend erfüllen. Dieser Beitrag zeigt tabellarisch, in welchen Fällen Gerichte zugunsten von Arbeitnehmern entschieden haben - und in welcher Höhe.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für Fremd-Geschäftsführerinnen! Neue Möglichkeiten für Fremd-Geschäftsführerinnen ab August 2021 durch § 38 Abs. 3 GmbHG.

Verdienstausfall bei Quarantäne: Wann und für wen gibt es kein Geld mehr? Nur zwei Bundesländer hatten es bereits angekündigt. Nun folgen die übrigen: Spätestens ab November 2021 soll es im Fall der Corona-Quarantäne keine Erstattung des Verdienstausfalls für Ungeimpfte mehr geben. Aber: Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall hat damit nichts zu tun; diese erfolgt unabhängig vom Impfstatus.

Duale Studiengänge sind für Studierende und Unternehmen oft eine vorteilhafte Sache. Was aber, wenn es am Ende nicht mehr passt? Wann müssen Arbeitnehmer Fortbildungskosten erstatten? Welche (Aus-)wege gibt es in die berufliche Freiheit?

Achtung bei Freistellung: Arbeitnehmer hat 4 Jahresgehälter an den Insolvenzverwalter des Arbeitgebers zu zahlen

Unwirksame Projektbefristung - Befristeter Arbeitsvertrag mit wissentschaftlichem Mitarbeiter - einfache Formel für die Unwirksamkeit der Befristung

In der Regel enden Kündigungsschutzprozesse mit einer Abfindung. Warum ist das so? Einfach gesagt zahlt der Arbeitgeber einen Preis für den Bestandsschutz des Arbeitnehmers - die Abfindung eben. Der Bestandsschutz wird dabei insbesondere durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) und das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) vermittelt. Sind sog. Leitende Angestellte gleichermaßen geschützt? Nein! Leitende sind durch die Betriebsverfassung nicht geschützt. Der Betriebsrat ist deshalb vor einer beabsichtigten Kündigung nicht zu informieren. Auch der Kündigungsschutz ist abgesenkt - selbst bei unwirksamer Kündigung kann der Arbeitgeber die...

Wissenschaftlicher Mitarbeiter werden an deutschen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen im Regelfall auf der Basis von Zeitverträgen tätig. Das arbeitsrechtliche Schutzniveau ist im Vergleich zu Arbeitnehmern mit gleicher Qualifikation in der freien Wirtschaft deutlich niedriger. Diese Schlechterstellung beruht auf dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Die Vereinbarkeit der Befristungsregeln mit höherrangigem Recht ist nicht abschließend geklärt. Viel spricht dafür, das WissZeitVG und damit seine Befristungsmöglichkeiten für rechtswidrig zu halten. In aller Kürze: 1. Das WissZeitVG ist mit...