Reiserecht

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Verspätung u.ä. - Fluggäste haben ein Recht auf Entschädigung Von Rechtsanwalt Uwe-Carsten Glatz und Rechtsreferendarin Sandra Kiepels Fluggäste haben umfassende Rechte – aber nur jeder zehnte Passagier fordert, die ihm zustehende Entschädigung, insbesondere bei Flugannullierung, Flugverspätungen, oder Überbuchungen ein.

Flugverspätungen oder Annullierungen von Flügen sind ärgerlich. Umso erstaunlicher ist, dass lediglich 10% der von einer Verspätung oder Annullierung betroffenen Fluggäste ihr Recht auf Entschädigung geltend machen und wiederum nur gut die Hälfte, also 5%, dieses Recht auch durchsetzen.

Der Urlaub ist ruiniert – Was tun? - Reisemängel und das nötige Verhalten Häufig finden sich Urlauber in der unangenehmen Situation, dass der langersehnte Urlaub mit allermöglichen Problemen belastet ist und die verdiente Entspannung schwierig oder sogar unmöglich macht. Unsaubere Hotelzimmer, Ungeziefer, schlechtes Essen und Lärm in der Nacht bis hin zum noch ungebauten Hotel bei der Ankunft. Das Recht kennt hier viele Möglichkeiten für den Urlauber, Verbesserung oder Entschädigung zu fordern. Dazu müssen aber bestimmte Dinge getan werden: 1. Meldung des Mangels Finden Sie sich in der Situation, dass ein Problem bei der Reise...

Die Rechte von Flugpassagieren sind inzwischen in einer Verordnung der Europäischen Union festgehalten. Dort ist geregelt, dass die Fluggesellschaft bei einer Flugverspätung Entschädigungszahlungen zu leisten hat, wenn keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen. Entschädigung gibt es bei Verspätungen über drei Stunden je nach Flugstrecke. Bei Luftlinien von 3.500 km oder länger besteht ein Anspruch auf 600,00 EUR Entschädigungssumme pro Fluggast; bei Verzögerungen von Flügen mit einer Strecke zwischen 1.500 km und 3.500 km werden 400,00 EUR nach der Verordnung fällig. Liegt die Route des Fluges unter 1.500 km so sind...

Wer auf Reisen geht, kann viel erleben. Am Pool stellen manche Urlauber verwundert fest, dass die Liegen mit Handtüchern belegt sind. Allerdings sind die Besitzer der Handtücher weit und breit nicht zu sehen. Bereits in den frühen Morgenstunden machen sich manche Hotelgäste auf, um die „besten“ Liegeplätze am Pool mit Handtüchern zu „besetzen“. Verbindlich ist dies jedoch nicht. Das Handtuch kann ohne weiteres von der Sonnenliege genommen werden. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass der Handtuchbesitzer nicht gerade im Pool seine Bahnen zieht. Gefährlich für die eigene Gesundheit kann es allerdings werden,...

Entschädigung nach Art. 7 der Fluggastrechteverordnung bei verpasstem Anschlussflug wegen Verspätung des Zubringerfluges. EuGH und BGH stärken Rechte der Flugreisenden bei Flugverspätung

Die Insolvenz von Reiseveranstaltern macht arglosen Urlaubern immer wieder zu schaffen, da diese auf einmal mit erheblichen Problemen konfrontiert werden, im schlimmsten Fall nicht einmal mehr wissen, wie sie aus dem Urlaub nach Hause kommen sollen. Nachdem zuletzt GTI-Reisen für in den Schlagzeilen war, hat nun am vergangenen Donnerstag hat das Unternehmen Glauch Reisen beim Landgericht Mönchengladbach Insolvenz angemeldet. Von der Pleite sollen nach Informationen der Verbraucherzentrale etwa 20.000 Kunden betroffen sein.

Die Gewerkschaft UFO hat nun die Flugbegleiter der Lufthansa zu Warnstreiks aufgerufen. Ein Streik der Lufthansa führt schnell zu vielen Flug-Annulierungen, Umbuchungen oder er-heblichen Verspätungen. Auch die ersten Fluggäste sind betroffen. Welche Verbraucherrechte hat der Fluggast?

Die Gewerkschaft Ver.di hat nun das Bodenpersonal vieler deutscher Flughäfen zu Warn-streiks aufgerufen. Ein Streik auf Flughäfen führt schnell zu vielen Flug-Annulierungen, Um-buchungen oder erheblichen Verspätungen. Auch die ersten Fluggäste sind betroffen.

… manchmal aber nicht. Grundsätzlich gilt für Ansprüche wegen Reisemängeln ein zweijährige Verjährungsfrist, welche mit dem Tag zu laufen beginnt, an dem die Reise endet bzw. enden sollte. Viele Reiseveranstalter haben jedoch in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) die Verjährungsfrist auf ein Jahr verkürzt. Ganz so einfach, wie es sich viele Reiseveranstalter wünschen, lassen sich die Kundenrechte jedoch nicht beschneiden. Druckt ein Reiseveranstalter seine AGB in seinem Katalog ab, so werden diese auch dann nicht Bestandteil des Reisevertrages, wenn der Kunde den Katalog im Reisebüro bei der Buchung einsehen konnte. Dies hat nunmehr der Bundesgerichtshof...

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