Zwangsvollstreckungsrecht

Die unter Zwangsvollstreckungsrecht fallenden Bestimmungen und Vorschriften ermächtigen den Staat, die berechtigten Ansprüche eines Gläubigers dem Schuldner gegenüber durchzusetzen. Die Ansprüche können privatrechlicher oder auch öffentlich-rechtlicher Natur sein. Eine eigenmächtige Durchsetzung solcher Forderungen ist höchstens im sehr beschränkten Rahmen der gesetzlich erlaubten Selbsthilfe möglich. Daraus folgt, dass ein Gläubiger, der seine Forderung im gesetzlichen Rahmen nicht durchsetzen kann und im privaten Rahmen nicht durchsetzen darf, Anspruch auf staatliche Rechtshilfe hat.

Die Zwangsvollstreckung bedient sich unterschiedlicher Maßnahmen, von denen die Pfändung die bekannteste ist. Gepfändet werden können sowohl bewegliche Sachen als auch Lohn oder Gehalt, Kontoguthaben oder Wertpapiere.

Erfahrungsgemäß verzögern sich Zahlungen häufig auch dann, wenn ein per Mahnverfahren erwirkter Vollstreckungsbescheid bereits vorliegt. Rechtsanwälte, die sich mit den einschlägigen Gesetzen auskennen, können die Prozedur durch Einleiten der notwendigen Schritte erheblich beschleunigen.

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Die nachstehende Entscheidung wurde bereits im Jahre 2009 von Rechtsanwaltskanzlei Dr. Solheid, Reichenbach/Vogtland erstritten. Sie hat jedoch nach wie vor hohe Aktualität.

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Erschienen am 12. Juli 2016 unter Zwangsvollstreckungsrecht