Internationales Recht

Das Internationale Recht ist eine überstaatliche Rechtsordnung, die auch unter dem Namen „Völkerrecht“ bekannt ist. Es geht dabei um Regelungen, die sich auf zwischenstaatliche Beziehungen sowie auf Beziehungen zwischen Staaten und anderen Rechtsträgern beziehen. Die bekannteste Quelle des internationalen Rechts ist die Charta der Vereinten Nationen. Der Internationale Strafgerichtshof sowie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sind Beispiele für Instanzen, die das Internationale Recht in der Praxis anwenden.

Die Grundsätze des Internationalen Rechts werden von den einzelnen Staaten, die sich ihnen freiwillig unterwerfen, anerkannt. Da es jedoch für Staaten und Völker keine absolut verbindliche höhere Autorität gibt, die die Einhaltung der Normen überwachen und Verstöße bestrafen würde, werden diesbezügliche Vereinbarungen und Verträge von Zeit zu Zeit verletzt bzw. aufgekündigt. Die Einhaltung der Normen hängt unter anderem von der wirtschaftlich-militärischen Machtposition der einzelnen Länder ab.