Genossenschaftsrecht

Natürliche oder juristische Personen können sich zu einer Genossenschaft zusammenschließen, wenn sie ähnliche Ziele und Interessen verfolgen und dies gemeinsam tun wollen. Genossenschaften sind Gesellschaften, die die wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Zielsetzungen ihrer Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb fördern, wie dies zum Beispiel Kreditgenossenschaften und Wohnbaugenossenschaften der Fall ist. Die Förderung des gemeinschaftlichen Zwecks unterscheidet sie von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften.

Die rechtlichen Regelungen für Genossenschaften sind im Genossenschaftsgesetz niedergelegt. Die Statuten einer Genossneschaft entsprechen einem Gesellschaftsvertrag. Vorstand und Aufsichtsrat werden von den Mitgliedern gewählt. Das dritte Organ einer Genossenschaft ist die Generalversammlung.

Jedes Mitglied einer Genossenschaft besitzt Geschäftsanteile, deren Höhe der vom Mitglied geleisteten Einlage entspricht. Mitglieder haften in der Höhe ihrer Anteile bzw. ihrer Einlage.