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Kündigung bei Schlecker/ Ihr Platz - was nun?

Haben Sie eine Kündigung vom Insolvenzverwalter des Schleckerkonzerns erhalten oder ist Ihnen ein Aufhebungsvertrag angeboten worden? Wollen Sie wissen, ob Sie dagegen etwas unternehmen können und wie Ihre Rechte sind?

Der Insolvenzverwalter hat mitgeteilt, dass der Konzern die Hälfte aller Filialen bundesweit schließen.
Mit den Schließungen der Filialen ist der Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Es werden voraussichtlich 12.000 Mitarbeiter von Schlecker und Ihr Platz Ihren Arbeitsplatz verlieren.

Der Insolvenzverwalter wird versuchen, eine Reihe von Arbeitsverhältnissen durch Aufhebungsvereinbarungen mit den betroffenen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu lösen. Eine weitere Gruppe von Mitarbeitern wird betriebsbedingte Kündigungen erhalten.

Fachanwaltstipp für Aufhebungsverträge:
Lassen Sie den Aufhebungsvertrag von uns rechtlich überprüfen und unterschreiben Sie diesen nicht, ohne sich vorher rechtlichen Rat eingeholt zu haben. Ist der Vertrag erst unterschrieben, ist ein wirksamer Vertrag geschlossen.

Arbeitnehmer/innen haben auch im Insolvenzfall Kündigungsschutz. Der Arbeitgeber muss im Falle einer betriebsbedingten Kündigung eine Sozialauswahl vornehmen. Bei einer Sozialauswahl wird das Lebensalter, die Betriebszugehörigkeit und bestehende Unterhaltspflichten berücksichtigt. Üblicherweise werden, um eine solche Auswahl zu treffen, die Arbeitnehmer und deren Sozialmerkmale in einer Tabelle erfasst und nach einem Punktesystem bewertet. Es ist nicht außergewöhnlich, dass diese Auswahl durch den Insolvenzverwalter fehlerhaft erfolgt.

Fachanwaltstipp für betriebsbedingte Kündigungen:
Wer eine Kündigung erhält, sollte unbedingt prüfen, ob sich nicht eine Kündigungsschutzklage lohnt. Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden.

Wir bieten Ihnen durch die Fachanwältin für Arbeitsrecht Ulrike Herling eine kompetente auf Ihren Fall zugeschnittene Beratung an, ob die Aufhebungsvereinbarung für Sie vorteilhaft ist oder ob die Kündigung rechtmäßig erfolgt ist.

Ihre Kanzlei für Arbeitsrecht in Berlin

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Erschienen am 7. März 2012